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6. Unbeabsichtigte Kunst im
öffentlichen Raum Fotovideo |
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Wäsche auf der Leine, zum Trocknen aufgehängt, für jedermann sichtbar, wird in nordeuropäischen Breiten immer seltener – wird per Hausordnung untersagt. Marianne Tralau hat diese Art der textilen Installationen im öffentlichen Raum als Volkskunst deklariert und fotografiert, wo immer sie welche fand. Aus 50 Wäschefotos ist dieses Video entstanden, unterlegt mit Texten aus einem New Yorker Reiseführer, der die kulturelle Bedeutung einiger dortiger Museen hervorhebt und ihren Besuch für Touristen dringend ans Herz legt. (Gesendet 1997 bei Kanal 4, Magazin Twist)
Autor: Marianne Tralau, |
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7.
Manhattan |
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Manhattan ist ein Video, bestehend aus 28 Fotos einer Straßenkreuzung in der Kölner Innenstadt, unterlegt mit Texten eines Reiseführers, der die Straßenführung durch Manhattan beschreibt, ausgehend vom südwestlichen Teil des Centralparks. (Gesendet 1996 bei Kanal 4, Magazin Twist)
Autor: Marianne Tralau, |
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8.
Der Faden, das Tuch und die Wäsche |
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Aus der Zusammenarbeit von KAOS Galerie und KAOS Film- und Videoteam ergab sich im Frühjahr 1998 eine bis dahin unbekannte Variante. Ein Kameramann des KAOS Video-Teams machte der Künstlerin und Galeristin Marianne Tralau einen Antrag: „Ich möchte über Dich und Deine Kunst einen Film machen, erstens aus Interesse über Deine spezielle Auffassung über Kunst, zweitens wäre er ein Schritt auf dem Wege meiner Ausbildung an der Filmhochschule." Diese Kunstauffassung ist in der Tat speziell: Marianne Tralau erzählt darüber beim Aufhängen weißer Socken, sie spricht über „Kunst im öffentlichen Raum" – unbeabsichtigte – wobei sie zum Trocknen aufgehängte Wäsche meint, sichtbar im Stadtbild. Der Faden spinnt sich weiter, buchstäblich, wird zum roten Tuch, ausgelegt und fotografiert an verschiedensten Orten, Landart, spurenlos und leicht wie Drachen-steigen-lassen. Ausgehend von der Wäsche sagt Marianne Tralau schließlich: „Jedes Ding ist kunstfähig, sei es noch so belanglos. Es geht um Emanzipation, nicht um meine, sondern um die der „armen Dinge im Geiste". Darüber ist am Ende aus den Socken ein Konzertflügel geworden – zumindest optisch.
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9.
Endlich 60 |
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Seit einigen Jahren arbeitet Maria nur noch nachts. Nicht immer ganz leise, aber man nimmt ihr das nicht mehr übel, in dem Mietshaus in der Kölner Innenstadt. Ihr Kommentar dazu: Das ist gut so, dass ich älter bin, jetzt … 60 Jahre ist gut. Das gibt ne Freiheit! Ihr Thema ist „Hände": Gezeichnet, gemalt, in Formen gegossen, auf schwankenden Sockeln oder in durchsichtigen Handtaschen. Gefragt warum, kommt erstmal die lapidare Antwort: Aus Faulheit. Differenzierter dann: An Händen kann man alles aufhängen was man erzählen will, alles: Liebe, Hass, Krach, Streit, Glück, Krieg und Frieden. (Gesendet 1987 bei Kanal 4)
Autor: Marianne Tralau, |
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10.
Zwischen Olpe und Ente - ein Heimatfilm |
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Ein mit zwei Kameras aufgezeichnetes Video - die eine nach vorne gerichtet, die andere nach hinten - während einer langsamen Autofahrt zwischen den Ortschaften Olpe und Ente im Bergischen Land.
Autor: Marianne Tralau,
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Gesamtlänge der 10 Beiträge: 1
Stunde 49 Minuten 11 Sekunden

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